Peeling mit Espressopulver

peeling mit espressopulver

Peeling mit Espressopulver ist eine hervorragende Sache…auch wenn es sich im ersten Moment etwas merkwürdig anhört.

Wenn man aber etwas näher darüber nachdenkt macht es doch nur Sinn sich als gesundheits- und umweltbeswusster Mensch auch um die Ingredienzien seiner Körperpflegeprodukte zu informieren und sich, gerade wenn man etwas Kreativität mitbringt, zu überlegen wie man seine täglichen Produkte die man nutzt verbessern oder ersetzen kann.

Ein Peeling enthält neben einer fettlösenden Seife auch etwas rauhes, ein, ich nenne es jetzt mal, Schleifmittel um die obersten, abgestorbenen Hautschichten abzutragen und die frische Haut unten drunter zum Vorschein zu bringen. Ausserdem wirken sich die Körnchen darüber hinaus massierend und damit durchblutungfördernd an was eine Hautstraffung und Neubildung fördert.

Die meisten Peelings setzen als “Schleifzusatz” sogenanntes MIKROPLASTIK ein. Diese mikroskopisch kleinen Kunststoffteilchen schrubbern über die Haut, tragen altes Gewebe ab und sollen durchblutungsfördernd wirken. Das tun sie auch – hervorragend sogar. Das Problem am Mikroplastik ist, dass diese Bestandteile über das Waschwasser in die Kanalisation, in die Klärwerke (wo die Partikel nicht herausgefiltert werden können) und dann in die Flüsse und Meere gelangen, dort schwimmt das Zeug umher, zerfällt biologisch nicht und gelangt durch hungrige Fische in unseren Nahrungskreislauf. Damit nicht genug, nicht nur, dass Mikroplastik an sich ein Schadstoff ist, er wirkt auch wie ein Kollektor, ein Schwamm, ein Sammler für andere Schadstoffe und reichert sich mit diesen an während er so lustig durch die Gewässer schwimmt.
Dass dies nicht gesund ist soetwas mit dem Fisch zu sich zu nehemen braucht man nicht besonders hervorzuheben.

Wer mehr über Mikroplastik erfahren möchte sollte diesen Wikipedia Artikel lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Mikroplastik

Man könnte sich nun ntürlich fragen weshalb man keine feinen Sande nimmt – das ist einfach – die Kanten des Sandes sind schlichtweg zu scharf, man würde sich damit verletzten.

Produkte von Amazon.de

Als ich dann eines Tages vor einem Peeling stand welches sich mit dem Zusatz “enthält Koffein” warb und mit einer hierdurch hervorgerufenen Anregung noch bessere Haut versprach kam mir die Idee…weshalb nicht einmal Espressopulver versuchen?

Peeling mit Espressopulver selbst machen, Espressopulver ist fein gemahlen, organisch und damit abbaubar und da aus einem weichen Material, und schon einmal aufgekocht und etwas geqollen (ich benutze den Espressokochrückstand) nicht mehr scharfkantig.

Zusätzlich fügt man sich hier noch anregendes Koffein durch sein Peeling mit Espressopulver in seinen Beauty Plan mit ein.

Wie kann man sich also sein eigenes Espressopulverpeeling selbst herstellen?

Wie jeder gute Plan fängt auch dieser mit einer guten Tasse Kaffee an.

  1. Weil Kaffee einfach super ist!
  2. Weil er die Grundsubstanz für ewige Jugend (naja – fast) ist.

Nach dem wir den Kaffee in Ruhe getrunken haben, entnehmen wir die gemahlene Bohne
Das Mehl wird auf einem Teller ausgebreitet und an einen luftigen, sonnigen Ort zum trocknen gestellt.
In der folgenden Zeit, über die nächsten Tage, das feucht nasse Pulver immer mal wieder wenden/verrühren sodass kein Schimmel entsteht.
Wenn das Pulver getrocknet ist gibt man es einfach in ein Gefäß, zum Beispiel ein kleines Gläschen, und vermischt es mit etwas Flüssigseife oder Duschgel, oder wenn man mag zusätzlich mit etwas Olivenöl oder Aloe Vera – so pusht man den pflegenden Effekt nocheinmal immens.

Wenn man nun morgens unter der Dusche steht, kann man sich ganz einfach mit den Fingerspitzen und etwas zusätzlicher Seife im Gesicht ein herrliches, nach Kaffee duftendes Peeling machen.

Mit diesem Peeling aus Espressopulver tut man nicht nur sich – sondern auch der Umwelt etwas gutes.

Wer darüber hinaus noch eine Kaffeemühle sein eigen nennt, kann sich damit sogar das Peeling aus Espressopulver auf seinen persönlichen “Schleifgrad” einstellen. Ich persönlich nutze die Melitta Molino und bin sehr sehr zufrieden…wenn ihr also noch eine sucht. Seht sie euch mal an!

Wenn ihr noch größeres Interesse am Thema Kaffeemühlen habt empfehle ich euch dazu meinen entsprechenden Artikel hier auf dieser Seite.

Und wie ich soeben gelernt habe, gab es wohl schon einen schlauen Kopf der das Kaffeesatzpeeling vor mir erfunden hat.
In Japan scheint diese Methode der Verschönerung sehr beliebt zu sein.

“Kalter Kaffee macht schön” sagt man – vielleicht war ja dies damit gemeint?

 

Wer nicht unbedingt die Lust mitbringt sich das Peeling mit Espressopulver selbst herzustellen – der kann auch hier welches kaufen:

 

Produkte von Amazon.de

 

Share

Schreibe einen Kommentar

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere