exoten

exoten der kaffeezubereitung

Kaum ein Volk konsumiert aufs Jahr gesehen so viel Kaffee wie die Deutschen, aber einen Exoten in der Kaffeezubereitung zu finden ist im Zeitalter umweltschädigender Industriekapseln ja fast schon ein illusorisches Unterfangen.

Kaffee schwarz, weiss und im ausgefallensten Augenblick vielleicht auch noch mit Zucker – das ist der deutsche Standard.
Naja – ganz so schlimm ist es nun nicht mehr, aber zumindest in der Zubereitung sind wir Deutschen noch etwas langw… ich meine altbewährt.
Das Pulver aber doch nur Tag für Tag in das Filterpapier kippen – oder doch lieber in den Dauerfilter, neudeutsch: „Pour Over“?
Doch eine ressourcenverschwendende Kapselmaschine anschaffen die nicht mehr als ein standartisiertes Industrieprodukt zuzubereiten vermag – oder bei den Freunden doch lieber mit einer Siebträgermaschine glänzen, so wie es sich gehört?
Ach – aber da gibt es noch so viel mehr!!
Der gute alte Ludwig van, der auch ein bekennenden Kaffeeliebhaber, ja fast schon ein wahrer Fanatiker war, zählte seine Bohnen Bohnen für den Kaffee selbst von Hand. 60 Stück durften es sein, nicht mehr, nicht weniger.
Wie machen es aber die Vietnamesen?
Wie machen es die Japaner?
Die Südamerikaner?
Wie während des Campingurlaubes?
Gibt es eine Espressomaschine für on the go – einen Handpresso quasi?
Und was bitte hat es jetzt schon wieder mit der Unterdruckmethode auf sich?
Da gibt es so viele verschiedene Zubereitungsformen und Arten wie es Sterne im All gibt…
…wir zählen einige auf.

Habt ihr auch Geschichten zu erzählen – dann lasst ein Kommentar da.
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schwarzundheiss

 


Der nachfolgende Absatz basiert auf dem Artikel Kaffee aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Der Kaffee war ursprünglich sehr teuer, deshalb konnten sich nur gutsituierte Bürger und Aristokraten das aromatische Getränk leisten. Honoré de Balzac trank stets sehr viel starken Kaffee, um wach zu bleiben; er arbeitete meistens zwölf Stunden am Tag. Ludwig van Beethoven hatte es sich angewöhnt, genau 60 Kaffeebohnen abzuzählen, um daraus eine Tasse Mokka zu brauen.
Von Johann Wolfgang von Goethe stammte die Idee, man solle die Bohnen destillieren. Beim Umsetzen des Gedankens entdeckte der Chemiker Friedlieb Ferdinand Runge das Koffein.
Der teure und seltene Kaffee wurde von ärmeren Bevölkerungsschichten und in Krisenzeiten durch Ersatzprodukte wie Muckefuck, Malzkaffee oder Zichorie ersetzt. Der heute wenig verbreitete Ausdruck echter Bohnenkaffee entstand zur Abgrenzung gegenüber den ebenfalls als Kaffee bezeichneten Ersatzprodukten.
In einigen Ländern hat sich der nachmittägliche Genuss von Kaffee als eigene Mahlzeit Kaffee etabliert.


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