nach vietnamesischer Art

vietnamesischer kaffee – ein nationales hobby

Kaffe, wer kennt und liebt ihn nicht?

Das schwarze Gold welches die Räder der Büros erst am drehen hält. Goethe der von der perfekten Zubereitung seines Kaffees nahezu besessen war und seine Bohnen einzeln abzählte bevor diese mit heissem Wasser aufgegossen und zubereitet wurden. Die Kaffeehäsuer Wiens und die brummenden Siebträger Italiens.

Aber vietnamesischer Kaffee? Der ist dann doch etwas unbekannter bei uns.

Wenn Du aber denkst, dass nur wir Deutsche oder unsere österreichischen und italienischen Nachbarn die Obsession um die Bohne miteinander teilen dann irrst Du.

Die Kaffeetrinkerszene in Vietnam scheint noch um einiges ausgeprägter zu sein als die unsere.
Vietnamesischer Kaffee stellt eine Art Grundnahrungsmittel dar den schon Kinder eingeflöst bekommen.
Kein Wunder, ist eines der Hauptexportgüter Vietnams doch die schwarze Bohne. Vietnam belegt sogar Platz drei unter allen Kaffeepflanzer im weltweiten Ranking.

Heiss oder auf Eis, schwarz oder süss, mit normaler oder gezuckerter Kondensmilch, nahezu endlos die Variationen die frisch auf Bestellung zubereitet und in den landestypischen Büdchen serviert und auf den kleinen Plastikstühlchen am Straßenrand serviert werden.


Vietnamesischer Kaffee ist stark. Stark und meistens süß. So süß, dass er ohne weiteres eine kleine Mahlzeit ersetzen könnte, und so stark, dass er die eine oder andere Stunde Schlaf unnötig macht die man in einer langen Nacht in Vietnam verpasst haben könnte.

Der Kaffee der am Platz in kleinen, auf der Tasse stehenden Blechdosen mit heissem Wasser frisch aufgegossen wird hat ein herrliches, fast schon schokoladiges Aroma und wenngleich schwarz wie die Nacht und von fast öliger Konsistenz schmeckt vietnamesischer Kaffe kaum bitter oder verbrannt.

nach vietnamesischer Art
nach vietnamesischer Art

Er wird lange geröstet, und vorsichtig und lange aufgekocht, aber nicht zu heiss.
Es gibt Dinge mit denen spaßt man einfach nicht und eine dieser Sachen ist die Kunst der Kaffeezubereitung.
Instantkaffee aus Tüten bekamen wir nie vorgesetzt.
Nicht wie in Singapur, Kuala Lumpur oder Thailand.
Hunderte Jahre der Kunst der Zubereitung entfalten sich in einem wundervollen Aroma und Duft über der Tasse. Der Geschmack kann es ohne weiteres mit jedem Kaffee aus Milan oder Wien aufnehmen und stellt die Rechtfertigung der großen, teuren Siebträgermaschinen oder Vollautomaten manchmal vollkommen in Frage, schliesslich wird vietnamesischer Kaffee in kleinen Blechbehältnissen zubereitet die es schon für unter eine Euro auf den Märkten zu kaufen gibt.

Das schönste an dem Genuss ist die Rechnung – Vietnamesischer Kaffe ist ebenso günstig wie stark. In der Regel stehen 15.000 Dong auf der Rechnung was in etwa 40 Eurocent entsprechen.

Der nächste Montag Morgen, verschlafen vom Wochenende im Büro mit einer Tasse des verkochten Filterkaffees trägt den erfahrenen Kaffeeliebhaber sehnsüchtig zurück an den lärmenden Straßenrand Hanois oder Saigons in eine der unzähligen Kaffeebüdchen.
Zurück in den Moment mit einer Tasse dieses herrlichen Gebräus.

Wer Kaffee liebt – dessen Pflicht ist es einmal im Leben auf Kaffeeexpedition nach Vietnam zu gehen, oder sich ein Schluck des südlichen Osten Asiens nach Hause zu holen.





Ab nach Vietnam!!





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