schwarzundkalt

cold brew – mehr als kalter kaffee

Kalter Kaffee macht schön … sagt man so. Ob das stimmt kann ich nicht beurteilen, schliesslich bin ich von Natur aus gesegnet. 😉
Aber Cold Brew, wie Kalter Kaffee auf Neudeutsch genannt wird, ist schon ein bisschen mehr als einfach nur schal abgestandener, kalter Kaffee.
Cold Brew ist special.

Cold Brew beinhaltet weniger Gerbstoffe und Säuren und soll aus diesem Grunde besser verträglich für leicht reizbare Mägen sein und auch angenehmer schmecken.
Doch was zur Hölle hat es mit diesem Gebräu auf sich, dass kalter Kaffee und doch irgendwie kein ordninärer kalter Kaffee ist … ich möchte erklären.

Kaffee wie wir ihn alle kennen, wird so zubereitet, dass heisses, nicht mehr kochendes Wasser über die geröstete und gemahlene Bohne gekippt wird. Manchmal wird er durchgepresst wie beim Espresso, manchmal mit viel Zeit durchlaufen gelassen wie beim vietnamesischen Kaffee – manchmal wird auch gar nichts gemacht und einfach abgewartet bis sich das Pulver im Glas gesetzt hat und dann wird vorsichtig abgetrunken wie es unsere polnischen Nachbarn machen.

Alle genannten und bekannten Zubereitungsarten haben eins gemeinsam – das heisse Wasser.
„Hot Brew“ wenn man es so will.
Die Hitze zieht in kürzester Zeit Säure, Aroma- und Gerbstoffe aus dem Pulver und verteilt es im Wasser.
schwarzundheiss eben.

„Cold Brew“ hingegen ist schwarzundkalt – im Prinzip funktioniert diese Zubereitungsart genau andersherum als alle bisherigen.
Gefiltert wird zum Schluss und anstelle von heissem Wasser verwenden wir kaltes – beziehnungsweise Wasser auf Zimmertemperatur.

Das Rezept ist denkbar simpel:

Wir benötigen ein schliessendes Gefäß, euer liebstes Kaffeepulver, einen Durchlauffilter und ein Glas oder Tasse oder ähnliches und Zeit.
Mindestens 24 Stunden.

was man braucht
was man braucht

Gebt in das Gefäß die Menge an Wasser für ein, zwei oder drei (oder wie viele es eben sein sollen) Kaffee und ebensoviel Kaffeepulver.
Verrührt es, stellt es zur Seite und lasst es dort 24 Stunden stehen.
Zwischendurch könnt ihr gerne schütteln oder Rühren – vielleicht sogar ganz gut, wenn ihr das dann und wann macht, denn so verteilt sich der Satz wieder im Wasser und zieht besser.

Nach 24 Stunden setzt ihr einen Durchlauffilter auf eine Tasse, ein Glas oder ein anderes Behältnis und giesst die Kaffeesoße durch den Filter.

kaltundschwarz
kaltundschwarz

Das wars – ihr habt nun einen wirklich sanft schmeckenden Kaffee (nur leider ohne den herrlichen Kaffeegeruch in der Wohnung).
Perfekt für Eiskaffee, fürs Camping oder als Basis für „Ice Brew“ … über diese Zubereitungsart erzählen wir beim nächsten mal.

Oder wie wäre es mit einer professionellen Vorrichtung?:




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